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Babesiose beim Hund

Beitrag vom 28. Juni 2018

 

Die Babesiose wird durch Zecken übertragen. Nach Spaziergängen sollten Hundebesitzer ihr Tier nach Zecken absuchen und diese sofort entfernen.

 

WAS IST DIE BABESIOSE BEIM HUND?

Babesiose beim Hund, auch Hunde-Malaria oder Piroplasmose genannt, ist eine von Blutparasiten (Babesien bzw. Piroplasmen) hervorgerufene Infektionskrankheit. Die Parasiten werden meist von Zecken übertragen und zerstören die roten Blutkörperchen des Hundes. Dadurch kommt es bei Hunden mit Babesiose zu einer fortschreitenden Blutarmut (Anämie). Die Hunde-Malaria tritt plötzlich (akut) auf.

 

WAS SIND DIE URSACHEN DER BABESIOSE BEIM HUND?

Die Ursachen für die Babesiose beim Hund sind Blutparasiten, welche die roten Blutkörperchen befallen. Diese gehen dadurch zugrunde. Es gibt verschiedene Unterarten von Babesien, die unterschiedlich starke Krankheitsverläufe beim Hund hervorrufen. Sie werden von verschiedenen Zeckenarten übertragen.

In unseren Breiten sind vor allem die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke als Überträger relevant. Ursprünglich waren nur Hunde an Babesiose erkrankt, die aus südeuropäischen Ländern importiert wurden oder sich dort aufgehalten haben. Inzwischen treten aber auch Fälle von Hunde-Malaria innerhalb Mitteleuropas auf.

 

WIE ÄUSSERT SICH DIE  BABESIOSE BEIM HUND?

Manchmal  bleibt eine Babesiose beim Hund  unerkannt, weil nur milde Symptome auftreten. Kommt es jedoch zu Beschwerden, zeigen sich diese in der Regel etwa 7 bis 21 Tage nach der Infektion mit den Babesien. Der Hund bekommt hohes Fieber und wirkt teilnahms,- und appetitlos. Außerdem treten eine fortschreitende Blutarmut (Anämie) und Gelbsucht (Ikterus) auf.

Häufig scheidet der Hund dunkel gefärbten Urin aus, blutet aus den Schleimhäuten und entwickelt Wassereinlagerungen (Ödeme). Bei einer akuten Babesiose sind die Schleimhäute häufig blass bis gelblich verfärbt, Leber und Milz sind teilweise vergrößert. Die Erkrankung kann auch die Augen betreffen, Entzündungen der Regenbogen- oder Hornhaut sind möglich.

 

WIE KANN MAN DEN HUNDE SCHÜTZEN?

Um der Babesiose  vorzubeugen, ist es wichtig den Hund vor den Überträgern – den Zecken – zu schützen. Dazu stehen verschiedene Wirkstoffe und Applikationsarten zu Verfügung, über die Sie Ihr Tierarzt beraten kann. Nach Spaziergängen sollten Hundebesitzer ihr Tier nach Zecken absuchen und diese sofort entfernen.

Ein  Impfstoff gegen die Babesiose beim Hund ist zwar erhältlich, dieser schützt nicht direkt vor einer Infektion mit Babesien, sondern sorgt für einen milderen Verlauf .

 

MUSS EIN HUND MIT BABESIOSE ZUM TIERARZT?

Da die Babesiose beim Hund unbehandelt tödlich verlaufen kann, ist es in jedem Fall ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen. Er erkennt, welche Behandlung notwendig ist und beobachtet, wie der Erkrankung verläuft.

Ein prophylaktischer Zeckenschutz ist allerdings nicht nur wegen einer möglichen Babesiose unabdingbar, sondern auch, da Zecken weitere Erreger wie Ehrlichien, Anaplasmen oder Borrelien übertragen können.

 

Herzwurm - Dirofilariose

Beitrag vom 26. Mai 2018

 

Um Hunde vor den schlimmen Folgen einer Herzwurminfektion zu schützen, empfehlen wir eine vorbeugende Wurmbehandlung speziell für Hunde, die in südliche Risikogebiete reisen.

Eine prophylaktische Behandlung mit einem Antiparasiitikum, das zur Vorbeugung gegen Herzwurmbefall zugelassen ist, sollte mindestens 10-14 Tage Tage vor Reiseantritt beginnen und in 4-wöchigen  Abständen fortgesetzt werden. Die Gabe des Mittels sollte auch während des Urlaubs  erfolgen. Die Behandlung endet üblicherweise zwei Wochen nach der Rückkehr aus den Ferien.

 

Wie kommt der Hund zum Herzwurm?

Neben Spanien, Italien, Frankreich und der Türkei gehören auch dieses Jahr vor allem süd- und osteuropäische Urlaubsregionen wieder zu den beliebtesten Reisezielen. Diese entsprechen den HOCHRISIKOGEBIETEN für die von Parasiten übertragenen Erkrankungen.

Tierhalter, die planen, ihren Hund mit auf Reisen zu nehmen, sollten sich deshalb rechtzeitig informieren und geeignete Vorsorge treffen.

 

Die Stechmücke – Ein infektiöser Vampir

Zu den gefährlichsten Insekten  gehören die Mücken. Neben den Sandmücken (Phlebotomen) sind vor allem die Stechmücken weit verbreitet. Während erstere, als Überträger der Leishmaniose gelten, ist die Stechmücke Überträger der Erreger der gefährlichen Herzwurminfektion (Dirofilariose). Hunde, die sich durch einen Stich mit den Larven des Herzwurms infizieren, müssen lebensbedrohliche Konsequenzen fürchten.

 

Der Herzwurm – Im Blut der Hunde zuhause

Mit dem Stich einer infizierten Mücke gelangen Wurmlarven in den Hund. Diese Larven wandern, über Wochen und Monate hinweg, durch den Körper des Vierbeiners, und gelangen schließlich in die großen Blutgefäße von Herz und Lunge.

Hier reifen die jungen Larven zu erwachsenen, bis zu 30 cm langen, Würmern heran. Direkt nach Erreichen der Geschlechtsreife beginnen Herzwürmer damit, mikroskopisch kleine Larven (sogenannte Mikrofilarien) in das Blut des infizierten Hundes abzugeben. Moskitos, die sich am Blut infizierter Hunde laben, können diese Mikrofilarien aufnehmen. Der Zyklus beginnt von neuem.

Je nach Ausmaß des Herzwurmbefalls, kann die Infektion für den Hund – unerkannt oder zu spät behandelt – auch tödlich enden. Bei massenhaftem Befall ballen sich die spaghettigleichen Würmer in den Gefäßen – das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen. Es kommt zu Leber- und Nierenstörungen, Blutarmut und Herzstörungen bis hin zu Herzversagen!

Eine Kombination aus Prophylaxe und Mückenabwehr  kann Leben retten!

Rabbit Haemorrhagic Desease (RHD)

Beitrag vom 15. April 2017

 

Bei der RHD handelt es sich um eine hochansteckende, meist tödlich verlaufende Viruserkrankung, welche von zwei verschiedenen Virustypen ausgelöst wird.

Das mutierte Virus RHDV-2 trat erstmals im Jahre 2010 auf und hat die herkömmliche, bekanntere Variante (Chinaseuche) mittlerweile weitgehend verdrängt.

2016 hat es deutschlandweit seinen Höhepunkt erreicht, in Österreich werden ebenfalls seit Ende letzten Jahres immer mehr Fälle bekannt.

Das Virus wird entweder direkt von Kaninchen zu Kaninchen mittels Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen, oder über Insekten, Futter, Gegenstände und auch Personen.

 

KRANKHEITSVERLAUF

Nach Aufnahme des Virus ist der Verlauf der Erkrankung außerordentlich schnell:  Nur ein bis drei Stunden nach Auftreten der ersten Symptome – Appetitlosigkeit, schnelle Atmung, Fieber, Krampfen, Atemnot - versterben die  meisten Tiere.

Überlebende Tiere können zeitweise das Virus weiter ausscheiden und somit zur Gefahr für andere Kaninchen werden.

 

Nur Impfen schützt!  Eine Behandlung der Infektion ist nicht möglich!!!

 

Zeckenbiss bei der Katze; Quelle: gettyimages.com

 

Hochrisikogebiete für den Herzwurm; Quelle: dogs.res.23/2018

 

Blutaustritt aus den Nasenlöchern; Quelle: kaninchenwiese.de

 

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